LEROS Reisen gmbH

E-Mail:      weinreise@leros.ch

Weinreise Piemont 

 

22. - 24. Okt. 2010

Programm:

 

22.10.10:    Abfahrt in Walkringen 06.00 Uhr. Fahrt via grosser St. Bernhard nach Italien, Mittagshalt unterwegs. Besuch einer Weinkellerei in Barolo mit Degustation. Weiterfahrt nach Dogliani zum Agritourismo; unserer Unterkunft für zwei Tage. Anschliessend geniessen wir das Abendessen.

 

23.10.10:    Nach dem Frühstück Fahrt nach La Morra, einem kleinen Dorf in der Langhe. Am Nachmittag besuchen wir Le Roche, das Weingut von Ursula und Marcello Reichmuth, wo uns Weinherstellung und der Wein erklärt werden. Wir degustieren auch hier die Weine von Le Roche. Weiterfahrt nach Borgomale zum Nachtessen (bei „unserem“ Italiener). Rückfahrt nach Dogliani und Übernachtung.

 

24.10.10:    Nach dem Frühstück besuchen wir den Trüffelmarkt in Alba und anschliessend nehmen wir die Rückfahrt in die Schweiz unter die Räder.

 

Preis inkl. Carfahrt, Degustationen, zwei Übernachtungen mit Halbpension, zwei Weindegustationen

  

      Fr. 490.—/Person

 

Nicht inbegriffen sind Annullationskostenversicherung von Fr. 21.—/Person (obligatorisch), Einzelzimmerzuschlag von Fr. 65.—

 

Genaue Abfahrtsorte und -zeiten erhalten Sie nach Buchung mit der Reisebestätigung zugestellt.

 

Anmeldeschluss:            10. Sept. 2010

Die Gründungszeit des Ortes Barolo ist ungewiss, doch die dicht aneinandergedrängten Häuser am Fuß des Schlosses lassen auf eine Entstehung im Hochmittelalter schließen.

Sicher ist, dass er schon um Mitte des 13. Jahrhunderts zum Lehensgut der Markgrafen Falletti gehörte, deren Geschlecht von diesem Land Barolo seinen Namen erhielt. Dieser Familie gehörte das Gut dann auch bis zu ihrem Erlöschen im neunzehnten Jahrhundert. Es handelte sich um das wichtigste Lehensgut der Fallettis, die ’Hauptstadt’ ihrer Besitzungen, die in den Langhe über zwanzig Schlösser zählte.

Das Stadtbild von La Morra zeigt in seinem fächerartig angelegten historischen Stadtkern auf einem der vielen Hügel der Langhe, von dem aus man einen herrlichen Ausblick hat, noch typisch mittelalterliche Strukturen.
Die ersten Siedlungen dürften höchstwahrscheinlich sehr früh entstanden sein; der Überlieferung nach soll es in der Römerzeit wichtige Entwicklungen gegeben haben. Urkundliche Quellen erwähnen den Namen ’Villa Murre’ zum ersten Mal zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts.
Im darauffolgenden Jahrhundert wurde das Lehen von den Falletti übernommen und gehörte ab 1631, nach dem Frieden von Cherasco, zum Herrschaftsbereich des Hauses Savoyen.

Der heutige Wein Barolo entstand im 19. Jh. durch den Impuls der Marquise von Barolo, Giulia Falletti. Der französische Önologe Louis Oudart war von Camillo Benso von Cavour zwischen 1832 und 1849 von Reims in das Piemont geholt worden.

 

Die Herkunft des Barolo liegt in den Langhe-Bergen im Piemont. Die Gemeinde Barolo, ca. 15 km südlich von Alba gelegen, gab dem Wein seinen Namen.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen großen Rotweinen ist der Barolo kein Verschnitt, sondern wird zu 100%, also sortenrein aus der Nebbiolorebe hergestellt. Traditionell wird der Wein bis zu 24 Tage lang mit Schalenkontakt in großen Eichenfässern, sogenannten botti, vergoren. Dadurch entsteht eine massive Konzentration von Fruchtaromen einerseits, aber auch ein extremer Tanningehalt. Die Tannine verlangen eine Alterung des Weines von 15 bis 20 Jahren. Seit den späten 1970er Jahren gibt es einen Trend zu Weinen, die viel früher getrunken werden können. Heute wird der Schalenkontakt meist auf bis zu 17 Tage beschränkt. So ist der Wein bereits nach 5 bis 6 Jahren trinkbar. Dennoch bleibt der Barolo ein sehr tanninhaltiger Wein. Um die Geschmacksintensität zu gewährleisten ist die Produktion pro Hektar Anbaufläche begrenzt auf 80 Doppelzentner Trauben, entsprechend 52 Hektoliter Wein. Die DOCG-Bestimmungen wurden in den letzten Jahren umgearbeitet, die Mindestlagerzeit wurde auf 2 Jahre im Fass und 1 Jahr in der Flasche heruntergesetzt und als Fassholz ist nicht mehr ausschließlich slawonische Eiche zulässig. Auch ist es jetzt möglich, den Barolo im Barrique reifen zu lassen.

Alba

 

Die Hauptstadt der Langhe zählt etwa dreissigtausend Einwohner und befindet sich auf der rechten Seite des Flusses Tanaro.

Im Lauf ihrer über zweitausend Jahre alten Geschichte wurde sie mehrmals besetzt und geplündert, trotzdem bewahrt sie noch heute ihre alten Kirchen und einige mittelalterlichen Türme unberührt auf. Alba wird auch „die Stadt der hundert Türme“ genannt, weil sie damals zahlreich auf den Häusern von Alba standen. Heute sind kaum zehn von ihnen im mittelalterlichen Stadtkern zu sehen, sie wurden wegen des Wohlstandes oder zu Verteidigungszwecken erbaut.

Die Altstadt von Alba fängt mit der via Cavour an: diese Strasse ist durch mittelalterliche Gebäude (Astesiano Turm, die Loge der Kaufleute und eine adelige Residenz mit einem Turm und spitzbögigen Fenstern) gekennzeichnet und führt zum Domplatz. Dort befindet sich das Rathaus, in dessen Ratsaal wertvolle Gemälde aufbewahrt werden, darunter auch eine Tafel von Macrino d´Alba, einem wichtigen Vertreter der Renaissancekunst im Piemont. Der Platz ist von dem San Lorenzo Dom beherrscht, einem mächtigen Gebäude, das vermutlich im 12. Jh. im romanischen Stil erbaut wurde, das aber im Jahr 1486 neu erbaut und später mehrmals renoviert wurde.


Die Via Vittorio Emanuele (oder „Via Maestra“) ist die Hauptstrasse von Alba, sie durchquert die ganze Altstadt und führt zur Piazza Savona, wo sich die Paläste des 19. Jh.s gegenüber dem modernen Gesicht von Alba befinden, das aus Industrie und Tourismus besteht.


Auf der rechten Seite von der Piazza Savona findet man das älteste Hotel von Alba: das Savona Hotel wurde von Giacomo Morra (1889-1963) gegründet, der auch als der „König der Trüffel“ bekannt war und die erste Marketing-Aktion des 20. Jh.s unternahm, indem er den Mythos des Trüffels und die Trüffelmesse erfand, und auf diese Weise Alba weltberühmt machte.

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Osterweinreise Châteauneuf-du-Pape, Camargue  2. - 5. April 2010

Programm:

1. Tag
Wir fahren via Genf, Avignon nach Südfrankreich, besuchen einen Weinkeller im Weingebiet Châteauneuf-du-Pape, übernachtet wird im Raum Arles.


2. Tag
Besuch der Camargue mit Saintes-Maries-de-la-Mer. Aigues Mortes und natürlich degustieren wir auch den Vin de Pays des Sables.


3. Tag
Besuch von Les Beaux-de-Provence auf dem Hügelzug von den  Alpilles. Zudem ist ein Besuch im Felsenkeller mit Degustation vorgesehen.

 

4. Tag

Rückreise in die Schweiz.

 

Preis inkl. Carfahrt, 3 Übernachtungen/Halbpension im Doppelzimmer mit Dusche/WC, Weindegustationen

ab Fr. 560.--/Person

Nicht inbegriffen sind Annullationskostenversicherung von Fr. 21.—/Person (obligatorisch), Einzelzimmerzuschlag von Fr. 140.—

 

Genaue Abfahrtsorte und -zeiten erhalten Sie nach Buchung mit der Reisebestätigung zugestellt.

 

Anmeldeschluss:          28. Februar 2010

Der Châteauneuf-du-Pape ist einer der großen Rotweine Frankreichs. Er ist eine eigenständige Appellation in der Weinbauregion Rhône.

13 verschiedene Rebsorten sind im Chateauneuf du Pape enthalten. Die Rebsorte Grenache erreicht hier eine starke Ausdruckskraft. Die Weine sind vergleichsweise säurearm und alkoholreich. Farbe und Tanningehalt variieren, je nachdem, wie hoch der Anteil an dunkelfarbigen, tanninreicheren Sorten wie Syrah und Mourvèdre ist und ob das Lesegut entrappt (abgebeert) oder nicht entrappt (mit den Traubenstielen) vergoren wurde.

Typisch für den Châteauneuf-du-Pape sind Aromen reifer Früchte und Gewürze sowie Röstnoten. Obwohl der Wein aufgrund des eher geringen Tanningehaltes von Grenache oft bereits jung zugänglich ist, ist er lange lagerfähig. Selbst kleine Jahrgänge bauen zehn Jahre lang aus, Spitzenweine reifen sogar über mehrere Jahrzehnte.

Lediglich 7 % der Produktion entfällt auf Weißwein. Er wird stets trocken ausgebaut und ist sehr körperreich bei niedriger Säure. Dennoch sind die besten weißen Châteauneuf-du-Pape komplex strukturiert und lange lagerfähig. Sie entwickeln dann vielschichtige flüchtige Aromen, die u.a. an Blüten und Honig erinnern können.

Das Anbaugebiet der Appellation Châteauneuf-du-Pape umfasst auch noch Teile der benachbarten Gemeinden Bédarrides, Courthezon, Sorgues und Orange. Im Jahre 2002 betrug die Anbaufläche 3178 ha. Es dominieren die großen Güter mit eigener Abfüllung, nur 7 % der Menge wird von der Genossenschaft erzeugt.

Das Weinbaugebiet Les Baux-de-Provence liegt im Westen der französischen Weinbau-Region Provence. Die Appellation überlappt dabei mit der größeren Coteaux d'Aix-en-Provence, unter deren Namen die Weine vor der Klassifizierung zur Appellation d'Origine Contrôlée am 20. April 1995 produziert wurden. Man kann die Rotweine und Roséweine aufgrund von strengeren Bestimmungen in einem gewissen Sinne als Grand Cru Gewächse der Weinbauregion Provence betrachten auch wenn sie diese Klassifizierung offiziell nicht haben. Weißweine sind nicht zugelassen.

Die Weinberge liegen diesseits und jenseits der kleinen Hügelkette der Alpilles südlich der Stadt Avignon und umfassen 305 Hektar Rebfläche (Stand 2005)

Generell unterliegt die Ernte einer Mengenbeschränkung von max. 50 Hektoliter/Hektar.

Als Sandwein (frz. Vin de Sable) bezeichnet man Wein aus Reben, die auf Sandböden angebaut werden. Im engeren Sinn versteht man unter Sandwein einen französischen Landwein (Vin de Pays) von den Sanddünen der südlichen Atlantikküste (Departement Landes) oder der französischen Mittelmeerküste. Als Rebsorten kommen vor allem Cabernet Sauvignon, Merlot, Grenache, Tannat, Chenin und Crouchen zum Einsatz.

Aus der Küstenluft fangen sich Meeresaromen und Meersalz in der fettigen Schicht auf den Trauben, was dem Sandwein seinen charakteristischen Geschmack verleiht. Da im Sandboden die Wurzeln nicht von der Reblaus angegriffen werden, können die europäischen Reben kultiviert werden, ohne auf robuste Reben aufgepfropft zu werden.

Der Großteil der Sandweine sind Rotweine oder Gris de Gris gekeltert (heller Rosé).